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Griechenland
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Früh-
und
mittelhelladische
Periode
(bis
1600
v.
Chr.)
-
Aus
der
frühhelladischen
Epoche
sind
auf
dem
Festland,
besonders
in
Thessalien,
zahlreiche
Spuren
erhalten
geblieben.
Am
bekanntesten
sind
die
Sesklo-
und
die
etwas
jüngere
Dimini-Kultur,
benannt
nach
ihren
Fundorten.
Typisch
für
Dimini
ist
die
Bandkeramik,
die
die
Darstellung
von
Spiralen
und
Mäandern
bevorzugt,
eine
Darstellung,
die
sich
bald
in
ganz
Griechenland
durchsetzt.
In
der
folgenden
mittelhelladischen
Epoche
entstehen
die
ersten
befestigten
Paläste
in
Griechenland.
Mykenische
Periode
(1500
-
1100
v.
Chr.)
Die
mykenische
Kultur
ist
eine
der
fruchtbarsten
Kunstepochen,
die
Griechenland
jemals
erlebte.
Sie
lehnt
sich,
vor
allem
in
der
Malerei
und
Skulptur,
besonders
eng
an
die
große
minoische
Kultur
Kretas
an.
Diese
strahlt
um
die
Mitte
des
zweiten
Jahrtausends,
nachdem
Achäer
Kreta
in
Besitz
genommen
haben,
auf
den
Peloponnes
aus,
wo
die
Achäer
die
mykenische
Kultur
schaffen
und
sie
auch
dem
übrigen
Griechenland
vermitteln.
Die
mächtigen
Burgen
von
Mykenä
und
Tiryns,
das
berühmte
Löwentor
in
Mykenä
und
viele
großartige
Kuppelgräber
sind
bleibende
Zeugnisse
dieser
hohen
Kultur.
Vom
mykenischen
Palast
von
Theben
(1450-1350
v.
Chr.)
ist
dagegen
kaum
noch
etwas
erhalten.
Geometrische
Periode
(1150-700
v.
Chr.)
Um
die
Mitte
des
12.
Jahrhunderts
v.
Chr.
wird
die
mykenische
Kultur
Griechenlands
von
aus
dem
Norden
(Epirus
und
Makedonien)
kommenden,
auf
den
Peloponnes
vordringenden
und
die
Achäer
vertreibenden
Stämmen
vernichtet
(Dorische
Wanderung).
Bald
entsteht
eine
neue,
nunmehr
rein
griechische
Kunst,
die
zunächst
ausschließlich
ornamentalen
Charakter
hat
und
nur
einfache
Linien
und
Formen
verwendet.
Bedeutend
ist
vor
allem
die
Vasenmalerei,
bei
der
um
750
v.
Chr.
die
ersten
bildlichen
Darstellungen
auftreten.
Langsam
setzt
sich
auch
die
plastische
Personendarstellung
durch.
Von
der
Architektur
dieser
Epoche
ist
so
wenig
erhalten,
dass
man
sich
kaum
eine
Vorstellung
von
ihr
machen
kann.
Archaische
Periode
(700-480
v.
Chr.)
Um
700
v.
Chr.
führt
die
Ausweitung
der
Handelsbeziehungen
mit
dem
Orient
eine
neue
Entwicklung
in
der
Kunst
herbei.
Die
Stilisierung
weicht,
allmählich
setzt
sich
die
Großplastik
durch.Im
6.
Jahrhundert
erreicht
die
archaische
Kunst
ihren
Höhepunkt.
Auf
dem
Gebiet
der
Skulptur
zeigt
das
Athener
Nationalmuseum
u.
a.
den
"Kuros
von
Anavyssos"
(um
530
v.
Chr.),
das
Akropolismuseum
zahlreiche
Koren
(Jungmädchengestalten)
und
das
Museum
von
Delphi
die
hervorragende
Gruppe
"Kleobis
und
Biton"
(610-580
v.
Chr.)
sowie
die
"Sphinx
der
Naxier".
Im
Tempelbau
Griechenlands
vereinigen
sich
Architektur
und
Bildhauerkunst.
Gegen
Ende
des
7.
Jahrhunderts
v.
Chr.
werden
die
ersten
Steintempel
(anfangs
noch
mit
Holzsäulen)
erbaut.
Zu
erwähnen
sind
ferner
die
frühen
Schatzhäuser
von
Delphi.
Auf
dem
Festland
entwickelt
sich
die
dorische
Säulenordnung.
Auch
die
Vasenmalerei
vervollkommnet
sich,
vor
allem
in
Attika.
Die
Zahl
der
Motive
wächst,
und
die
schwarzen
Figuren
heben
sich
lebensvoll
von
dem
natürlichen
roten
Untergrund
ab.
Am
Ende
dieser
Epoche
zeigt
sich
eine
gewisse
Eleganz
der
Figuren,
ein
verfeinerter
Stil,
der
jedoch
in
der
folgenden,
durch
den
Ernst
der
Perserkriege
bestimmten
Periode
bald
wieder
verschwindet.
Frühklassische
Periode
(strenger
Stil;
480-450
v
Chr.)
Diese
kurze,
in
sich
geschlossene
Epoche
drückt
sich
am
deutlichsten
in
der
Plastik
aus,
deren
unvergängliche
Werke
ein
ganz
neues
Verständnis
für
das
Wesen
des
Menschen
zeigen.
Kopf-,
Körper-,
Arm-
und
Beinhaltung
werden
der
Natur
abgesehen
und
nicht
mehr
in
ein
traditionelles
Schema
gepresst.
In
dieser
Zeit
entstehen
u.
a.
der
berühmte
"Diskuswerfer"
und
"Faustkämpfer"
des
Myron
sowie
der
"Wagenlenker"
(Museum
von
Delphi),
eines
der
beeindruckendsten
Bronzeoriginale
der
Antike.
Von
vielen
Großplastiken
dieser
Zeit
sind
die
Originale
verschwunden,
aber
gute
(zumeist
römische)
Kopien
blieben
erhalten.
Klassische
Periode
(450-390
v.
Chr.)
Den
Höhepunkt
klassischer
Kulturleistung
in
Griechenland
erreicht
nur
Athen.
Es
entstehen
auf
der
Athener
Akropolis
der
unter
Mitwirkung
des
bedeutenden
Bildhauers
Phidias
geschaffene
Parthenon,
wohl
das
vollkommenste
Bauwerk
der
Antike,
sowie
die
Propyläen,
der
Niketempel
und
das
Erechtheion
und,
bei
der
Agorä,
das
Theseion.
Spätklassische
Periode
(390-330v.
Chr.)
Nach
dem
Peloponnesischen
Krieg
setzen
sich
in
der
griechischen
Kunst
bald
neue
Tendenzen
durch.
Während
zum
Beispiel
in
der
Malerei
der
klassischen
Periode
die
Körperlichkeit
der
Figuren
im
Vordergrund
stand,
wird
nun
das
malerische
Element
betont.
In
der
Skulptur
tritt
das
Ideal
hinter
der
Individualität
zurück:
Bildnisstatuen
entstehen.
Auch
die
Bemalung
der
Statuen
setzt
sich
durch,
von
der
nur
noch
kleine
Tonskulpturen,
die
"Tanagrafiguren",
einen
ungefähren
Eindruck
geben
(hervorragender
Überblick
im
Museum
von
Theben).
Bei
den
Reliefs,
besonders
den
Grabstelen,
ist
das
kompositorische
Motiv
vorrangig:
harmonisch
werden
die
Figuren
in
einen
architektonischen
Rahmen
gestellt.
Die
Epoche
bringt
überragende
Künstler
hervor,
allen
voran
den
großen
Bildhauer
Praxiteles
("Hermes
mit
dem
Dionysoskind",
"Aphrodite
von
Knidos"),
ferner
Skopas
aus
Paros
(Giebelschmuck
des
Athenatempels
von
Tegea),
Lysipp
(sein
"Apoxyömenos",
ein
Jüngling,
der
sich
nach
einem
Wettkampf
mit
dem
Schabeisen
reinigt,
ist
eine
der
gelungensten
Figuren
der
Antike;
Kopien
im
Vatikan
und
in
Fiesole)
und
Leöchares,
einen
Zeitgenossen
des
Praxiteles
("Apollo
von
Belvedere",
Kopie
im
Vatikan).
Hellenismus
(330-146
v.
Chr.)
Der
Hellenismus
ist
die
Kultur
des
von
Alexander
dem
Großen
gegründeten
Weltreiches
und
seiner
Nachfolgestaaten.
Die
Kunstzentren
verlagern
sich
an
die
Peripherie
der
griechischen
Welt,
u.
a.
nach
Rhodos,
Pergamon,
Alexandria
(Zeusaltar
von
Pergamon
im
PergamonMuseum
in
Berlin).
Das
plastische
Werk
"Aphrodite,
Pan
und
Eros"
befindet
sich
in
Athen.
Allgemein
zeigt
sich
in
der
Plastik
ein
gesteigerter
Realismus,
ein
gewisser
Hang
zum
Pathos
und
eine
manchmal
übermäßig
verfeinerte
Eleganz.
Römische
Zeit
(146
v.
Chr.
-
395
n.
Chr.)
Vor
allem
Kaiser
Hadrian
(117
-
138
n.
Chr.)
entwickelt
in
mehreren
griechischen
Städten
eine
rege
Bautätigkeit.
So
entstehen
in
Athen
das
Olympieion
und
der
Hadriansbogen
und
etwas
später
das
Odeion
des
Herodes
Attikus
(um
160).
Eine
der
schönsten
Plastiken
aus
dieser
Zeit
und
charakteristisch
für
den
Geist
dieser
Epoche
ist
die
gut
erhaltene
Statue
des
Antinoos
(130-138
n.
Chr.)
im
Museum
von
Delphi.
Sie
gehört
zu
den
besten
Statuen
dieses
durch
seine
Schönheit
berühmten
Jünglings,
der
überall
in
Griechenland
als
Halbgott
verehrt
wurde.
Byzantinische
Zeit
(395-1456)
Aus
dieser
Zeit
blieben
in
Griechenland
zahlreiche
künstlerisch
bedeutende
Kirchen
und
Klöster
mit
zum
Teil
prachtvollen
Mosaiken
und
Fresken
erhalten.
So
stammen
die
meisten
byzantinischen
Kirchen
und
Klöster
in
und
um
Athen
aus
den
letzten
Jahrhunderten
des
Römischen
Reiches.
Einen
Höhepunkt
byzantinischer
Architektur
und
Mosaikkunst
stellt
das
Kloster
Osios
Lukas
(10-11.
Jh.)
dar,
ferner
die
Kirchen
von
Arta
sowie
die
Klosteranlagen
von
Met6ora,
die
zu
den
größten
Sehenswürdigkeiten
des
Landes
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