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Die Akropolis - Zentrum des klassischen Athens
ist die Akropolis. Man betritt sie von Westen her, linkerhand befindet
sich das aus der Zeit der Römer stammende und nach einem französischen
Archäologen benannte "Beule Tor". Von dort führt eine nahezu unzerstörte
Marmortreppe zu den Propyläen herauf. Links befindet sich ein großer
Marmorsockel, auf dem seit 27 v.Chr. das Viergespann des Agrippa,
eines der Wahrzeichen Athens, stand. Auf einem Felsvorsprung rechterhand
steht der kleine wieder aufgebaute Niketempel, der 432 bis 421 v.
Chr. von Kallikrates errichtet wurde. Er ist eines der schönsten
Beispiele aus der Zeit des ionischen Stils in Athen. Die
Athener Propyläen wurden in der Zeit 437 bis 432 v. Chr.
nach dem Parthenon und vor dem Niketempel von Mnesikles erbaut.
Das Besondere an den Propyläen ist die Verwendung sowohl dorischer
und ionischer Säulen. Im Nordflügel befand sich früher die Pinakothek,
in welcher Weihegemälde ausgestellt waren. Rechterhand gibt es einige
Reste der Pelasgischen Mauer und des Brauronions, das der Artenus
Brauronia ("Bärengöttin Artemis") geweiht war. Links auf dem Weg
zum Parthenon befindet sich eine Bronzequadriga und die von Phidias
erbaute, etwa neun Meter hohe Statue der Athena Promachos. Weiter
rechts finden sich die Reste des Heiligtums der Athena Ergane ("Athene
der Werktätigen") und der Chalkothek. Hier wurden Weihegaben aufbewahrt
Der Parthenon gilt heute als der vollkommenste
Bau des antiken Athen und der Antike schlechthin . Perikles liess
447 bis 438 v. Chr. von Iktinos und Kallikrates das Parthenon erbauen.
Der Bildhauer Phidias übernahm mit seinen Schülern die Ausgestaltung
des der Athena geweihten Tempels mit Skulpturen und Friesen. Für
die Cella, das Innere des Tempels, schuf er sein inzwischen verloren
gegangenes Meisterwerk: eine mit Gold und Elfenbein belegte Statue,
die zwölf Meter hoch ist, die "Athena Parthenos". Die Metopenreliefs
zeigen die Kämpfe von Göttern gegen Giganten, den Athenern gegen
die Perser, den Athenern gegen die Lapithen und Kentauren und die
Kämpfe um Troja. Leider dürfen das Innere und die Stufen des Parthenon
heute nicht mehr betreten werden. Hinter dem Parthenon kommt man
an den Resten eines kleinen römischen Rundtempels vorbei zum Akropolis-Museum.
Bei einer Athenreise ist der Besuch auf jeden Fall zu empfehlen.
Hier finden sich hervorragende Skulpturen, wie die berühmten Koren
sowie Reste der Tempelfriese und -giebel. Auf dem Rückweg sollte
man eine Rast an der wunderbaren Aussichtsterrasse Belvedere genießen.
Schliesslich passiert man die Rudimente des Heiligtums des Zeus
Polieus und erreicht das Erechtheion . Der 421 bis 406 v. Chr. erbaute
Tempel war der Athena Polias, dem Halbgott Erechtheus und anderen
Stadtgottheiten geweiht. Er wurde dort errichtet, wo man das Grab
des sagenhaften Königs Kekrops vermutete und an der Poseidon bei
seinem Kampf gegen Athena eine salzhaltige Quelle entspringen ließ.
Hier soll Athena daraufhin einen Olivenbaum gepflanzt und damit
den Grundstein für Athens Wohlstand gelegt haben. Vor dem Tempel
befindet sich die wunderbare Korenhalle, deren Dach von sechs marmornen
Mädchenfiguren gestützt wird. Direkt vor dem Erechtheion sieht man
die Fundamente des Alten Athenatempels, und an der Nordmauer der
Akropolis die Reste der Wohnstätte der Arrephoren, der jungen Tempeldienerinnen.
Nicht nur bei Regen - Regen, so etwas
werden Sie in Athen wohl selten finden, und so kann hier ein Besuch
des ein oder anderen Museums durchaus auch etwas für einen Sonnentag
sein. In der Plaka etwa befindet sich das Museum für traditionelle
Musikinstrumente, das Ihnen die Kultur des Landes ein wenig näher
bringen möchte. Im Archäologischen Nationalmuseum Athens kann man
sich voll und ganz auf die Geschichte der Stadt konzentrieren. Besonders
erwähnenswert dort sind die Statue des Kaisers Augustus sowie die
über 3 Meter hohe Kolossal-Statue Sounion-Kouros. Erst wenige Jahre
alt ist das Akropolismuseum, wo Sie eine Menge Fundstücke der Akropolis
finden. Größter Anziehungspunkt hier ist das Parthenonfries der
Akropolis. Natürlich darf in einer Stadt wie Athen die Malerei nicht
fehlen. Werke von Künstlern wie Picasso, Rodin oder Mondrian sind
in der Nationalgalerie zu bestaunen.
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