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Berlins Geschichte ist wechselvoll - Die Anfänge
der Berliner Stadtgeschichte gehen zurück bis ins Jahr 1237. Noch
heute kann man den Spuren nachgehen und Berliner Geschichte nachvollziehen.
Angefangen hat es mit der Meinen Gemeinde Cölln auf der Spree-Insel
und dem kleinen Ort rechts der Spree namens Berlin. Die beiden Gemeinden
schlossen sich zusammen - Berlin begann sich zu entwickeln. Ein
angeregtes Handelsleben begann - günstige Wasserstraßen und Transportwege
waren Ursache des schnellen wirtschaftlichen Auflebens Berlins.
Die Stadt wurde interessant für Kaufleute, Handwerker und Künstler.
Im Jahre 1470 erklärten die Brandenburgischen Kurfürsten Berlin
zu ihrem Regierungssitz und ab 1701 residierten hier die preußischen
Könige. Sie bauten Schlösser, Parks, Prachtalleen und sorgten dafür,
dass Berlin über die damaligen Grenzen hinaus bekannt wurde.
Die Kaiserzeit - Am 18. Januar 1871 wurde
aus der Residenzstadt der Könige die Hauptstadt des neugegründeten
Deutschen Reiches. Die damit einsetzende Entwicklung zur Weltstadt
von politischer und damit internationaler Bedeutung prägten Berlin
entscheidend. Am 9. November 1918 wurde im Berliner Reichstag die
Republik ausgerufen und damit die kurze Epoche des Kaiserreichs
beendet. Großberlin ist im Jahre 1920 gegründet worden - aus acht
Stadtgemeinden, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken.
Die vier Sektoren - Nach Ende des Zweiten Weltkrieges
(1945) wurde Berlin besetzte Stadt mit vier Sektoren. 1948 - während
der Blockade der Westsektoren durch die Sowjetunion - wurde Berlin
nicht nur verwaltungsmäßig, sondern auch politisch geteilt. Während
Ostberlin zur sowjetischen Einflusssphäre gehört, entwickelte sich
der freie Teil der Stadt unter dem Schutz der westlichen Alliierten
(USA, Frankreich, Großbritannien) wieder zu einer bedeutenden Metropole
Europas. Entscheidende Verbesserungen für die Lage in und um Berlin
brachten das Viermächte-Abkommen vom 3. September 1971 und die ergänzenden
innerdeutschen Vereinbarungen. Die Bindungen der Stadt an die Bundesrepublik
wurden bestätigt; Berlin (West) blieb unter Beachtung der alliierten
Vorbehalte in die Rechts-, Wirtschafts- und Finanzordnung der Bundesrepublik
Deutschland einbezogen.
Die Wiedervereinigung - Seit der Spaltung der ehemaligen
deutschen Hauptstadt bildete das Rathaus Schöneberg den Mittelpunkt
des politischen Lebens im freien Berlin. Es war Sitz des Abgeordnetenhauses
- dem Parlament - und des Senats von Berlin - der Regierung mit
dem Regierenden Bürgermeister an der Spitze, dessen Funktion der
eines Ministerpräsidenten entspricht. 1989 kam dann die Wende und
die Mauer fiel. Schon 1990 wurden BRD und DDR als Bundesrepublik
Deutschland wiedervereinigt und Berlin wurde aufgrund des Einigungsvertrags
deutsche Hauptstadt. 1991 schliesslich entschied der Bundestag nach
längerer kontroverser öffentlicher Diskussion mit dem Hauptstadtbeschluss,
dass Berlin auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein
sollte. Ab dem 1. September 1999 wurde die Bundesrepublik Deutschland
erstmalig von Berlin aus regiert.
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