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Rhodos ist neben Kreta eines der wichtigsten
Reiseziele Griechenland. Von Anfang Mai bis Ende Oktober dauert
die Saison auf Rhodos. Im Norden der Insel ist der Tourismus stärker
ausgeprägt als im Süden. Die gesamte Westküste von Rhodos Stadt
bis Ialysos ist von vielen Hotels, Bars und Diskotheken bebaut.
In Trianda gibt es neben den 30 mondänen Sommervillen, denen die
Stadt ihren Namen verdankt, eine sehr schön Anlage der italienischen
Franziskanermönche, auch Filerimos genannt. Hier finden sich auch
die Ruinen von Ialysos, von wo aus man einen wunderbaren Blick bis
zum nördlichen Ende von Rhodos hat. Das Tal der
Schmetterlinge auf Rhodos kann man gegen Eintritt besuchen,
es befindet sich Nordwesten von Rhodos. Hier ist z.B. auch der "Russische
Bär", ein Schmetterling, der zur Familie der Bärenspinner gehört,
zahlreich anzutreffen. Einzig in diesem Tal in Griechenland Tal
wachsen die Orientalischen Amberbäume, deren Geruch nach Harz die
Schmetterlinge anzieht. Am besten besucht man das Tal von etwa Mitte
Juni bis September, außerhalb der Mittagszeit. Leider hat die Population
in den letzten Jahren stark abgenommen, da die Falter durch die
vielen Besucher tagsüber nicht mehr zur Ruhe kommen, um die nötige
Kraft für die Paarung in der Nacht zu sammeln. Im Westen von Rhodos
befinden sich auch die Ruinen der Stadt Kameiros, deren aussergewöhnliche
Grundrisse man heute noch bestaunen kann. Die
Monolithos auf Rhodos - Im Süden, unmittelbar an der Küste
liegend, findet man einen der drei Punkte, von wo aus Rhodos von
den Johannitern verteidigt wurde.. Hier liegt auf einem Felsendom
mit bis zu 240 m hohen Felswänden, die Ruine von Monolithos. Dort
kann man sich die Rudimente der alten Burg ansehen, die ein Kloster
beherbergte. Heute steht an diesem Platz eine kleine Kapelle. Das
touristische Zentrum von Rhodos liegt im Osten der Insel. Grund
hierfür ist das Klima, denn auf der Westseite herrscht wesentlich
stärkerer Wind und daher auch ein stärkerer Wellengang. Die Ostküste
von Rhodos hingegen ist geschützter. Von Norden bis in den Süden
reihen wie an einer Perlenkette die vielen kleinen Ortschaften,
die heute stark touristisch geprägt sind. Die
Thermen von Kallithea auf Rhodos befinden sich weit im
Nordosten, sie wurden rekonstruiert und im Sommer 2007 wieder eröffnet.
Südlicher liegt die Region Faliraki, einer der Hotspots für Rhodos
Reisende. 1970 gab es hier nur ein kleines Dorf mit einer Taverne.
Heute gibt es etliche Diskotheken, Bars und Restaurants.
Eine besondere Sehenswürdigkeit auf Rhodos ist Lindos,
die Stadt mit der bekannten Akropolis. Lindos ist geprägt durch
seine vielen weißgekalkten Häuser, an denen der pinkfarbene Hibiskus
empor rankt, sowie den kleinen Gässchen und den etlichen Eseln,
die den bequemen Touristen zur Akropolis hoch befördern. In Lindos
gibt es auch viele Kapitänshäuser sowie die Marienkirche mit etlichen
wunderbar ausgestalteten Fresken. Lindos ist die Heimstatt vieler
Künstler. Weitere Urlaubsorte im Süden sind Kolymbia und Gennadi.
Von Kattavia erreicht man auch Prasonisi, eine Halbinsel, die über
eine bei Flut vom Meer überspülte Sandbank mit dem südlichen Ende
von Rhodos verbunden ist. Für Mountainbiker ist besonders das Landesinnere
von Rhodos interessant, hier kann z.B. man auf den Profitis Ilias
(798 m) herauf fahren. Der größte Teil der Strecke führt durch den
Wald. Auf halber Höhe in der Mitte findet sich bei der Kirche Agios
Nikolaos Foundoukli eine Quelle.
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