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Besiedelung schon in der Jungsteinzeit - Die
archäologischen Überreste Irlands bezeugen eine Besiedlung der Grünen
Insel seit etwa 6000 v.Chr.. Beeindruckende Zeugnisse der Megalithkultur,
der Kelten und der frühen Christen können auf einer Studienreise
durch Irland erlebt werden. Megalithen, die großen, unbehauenen
Steine, wurden in der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit zu
Hünengräbern, zu Menhiren - aufrecht stehenden Steinen - und zu
Steinringen angeordnet. Bis heute bleibt es ein ungelöstes Rätsel,
wie Menschen vor Jahrtausenden tonnenschwere Steine bewegen und
aufrichten konnten. In Callanish auf der Isle of Lewis wurden um
3000 v.Chr. Steinreihen und Steinkreise aus Megalithen aufgestellt;
bis heute sind 12 verschiedene Formationen bekannt. Callanish
- Zeugnis der Megalithkultur - Irland beherbergt mit Callanish
die größte Hinterlassenschaft der Megalithkultur. Größer als Stonehenge
ist mit 104 m Durchmesser der Ring von Brodgar auf der Insel Mainland,
der um 2700 v.Chr. errichtet wurde. 27 der einst 60 Megalithen,
die kreisförmig um einen Erdhügel angeordnet wurden, sind heute
noch vorhanden. Tal der Könige auf der grünen
Insel - Auch Irland besitzt sein Tal der Könige, auf Irisch
"Bru na Boinne". Neben den Grabanlagen von Dowth und Knowth, mit
Megalithen eingefasste Grabhügel, ist vor allem das Hügelgrab Newgrange
berühmt. Ein 22 m langer Gang führt in das Grab, das aus einem aufgeschütteten
Hügel mit 70 m Durchmesser und einer kreuzförmigen Grabkammer besteht.
Die Anlage wurde einst durch eine 3 m hohe Mauer geschützt, die
originalgetreu nachgebildet wurde.
Vor 3.000 Jahren kamen die Kelten - Etwa um das Jahr 900
v.Chr. begannen die Kelten auf die Britischen Inseln einzuwandern
und besiedelten in der Folgezeit auch Irland. Keltische Einflüsse
sind allerorts in Landschaftsnamen, Symbolen und auch der Musik
zu erkennen. Von der frühen Christianisierung Irlands zeugen die
Klosterruinen im Tal Glendalough, von denen der 33 m hohe Rundturm
am besten erhalten ist. Die berühmteste Klostersiedlung Irlands
wurde im 6. Jahrhundert vom Heiligen Kevin gegründet. Ebenfalls
aus der frühchristlichen Epoche stammt wohl Grianan of Aileach,
ein Steinfort mit runden Steinwällen aus 4 m breiten Mauern. Auf
der Insel Skellig Michael können ein mittelalterliches Kloster aus
dem Jahr 588 und eine kleine Mönchssiedlung besucht werden.
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