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Mexiko Studienreisen...
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Heimat vieler Hochkulturen der Vorzeit - Vor
der Besiedlung durch die Spanier war Mexiko Heimat vieler mittelamerikanischer
Hochkulturen, die in ihrer Blütezeit mit der griechischen und der
ägyptischen antiken Kultur vergleichbar sind. Eine Studienreise
nach Mexiko lässt Besucher die versunkenen Welten der Maya und Azteken,
der Olmeken und Zapoteken erleben. Die Olmeken
- älteste Kultur Mittelamerikas - Im tropischen Urwald
Mexikos war die älteste mittelamerikanische Hochkultur beheimatet.
Die Olmeken beeinflussten alle späteren Kulturen Mexikos und besaßen
zwei bedeutende Kultzentren: San Lorenzo Tenochtitlán und das jüngere
La Venta. Obwohl beide Stätten heute weitgehend zerstört sind, können
Altäre und kolossale Basaltköpfe, die vermutlich Portraits der Priesterkönige
darstellen, besucht werden. Die Olmekenstadt Monte Albán, über dem
Hochtal von Oaxaca gelegen, gehört heute zu den UNESCO Weltkulturdenkmälern
und wurde um das Jahr 500 v.Chr. von den Zapoteken übernommen.
Mitla - eine bedeutende Ausgrabungsstätte -
Seit dem Jahr 1000 n.Chr. bildete die Stadt Mitla mit ihren großen
Palastkomplexen das neue Zentrum der Zapoteken. Mitla stellt aufgrund
seiner Pyramiden und den prächtigen Grabanlagen ein bedeutendes
archäologisches Zentrum Mexikos dar. Die Hauptstadt des weniger
bekannten Volks der Tolteken, Tula, begeistert Besucher durch die
großen Tempelanlagen, zu denen auch die Morgensternpyramide mit
ihren fünf Meter hohen Kriegerstatuen gehört. "Mexi'ca"
- so nannten sich die Azteken - Das reiche Volk der Azteken
nannte sich selbst Mexi'ca' und wurde somit zum Namensgeber für
Mexiko. Die Stadt Teotihuacán beherbergte zu ihrer Blütezeit bis
zu 200 000 Einwohner und gehört heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Drittgrösste Pyramide der Welt - In Teotihuacán ist die
drittgrößte Pyramide der Welt beheimatet, die Sonnenpyramide. Zu
der großen Anlage gehören auch die Mondpyramide und verschiedene
Prozessionsstraßen. Das neue Zentrum der Azteken, Tenochtitlán ist
heute fast vollständig von der modernen Mexiko-Stadt überbaut.
Der Einfluss der Maya reichte weit über Mexiko hinaus - Die
Hochkultur der Maya war weit über Mexiko hinaus verbreitet. Ihr
Untergang begann erst im Jahr 1511, als die spanischen Eroberer
zum ersten Mal Kontakt zu den Maya-Völkern aufnahmen. Eines
der sieben Weltwunder - Die Mayastadt Chichén Itza zählt
zu denen neuen sieben Weltwundern und begeistert vor allem durch
ihre Paläste, Opferbrunnen und die Stufenpyramide des Kukulcán,
des gefiederten Schlangengottes der Maya. Daneben beherbergt sie
auch den Kriegertempel und den größten aller Ballspielplätze der
Maya. Palenque im Süden Mexikos liegt heute im Urwald und beherbergt
die Ruinen des Palastkomplexes und den Tempel der Inschriften, eine
20 m hohe Stufenpyramide. Weniger bekannt, aber ebenfalls Teil des
UNESCO Weltkulturerbes ist die Mayastadt Yaxchilán.
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