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Peloponnes (griech. Pelopónisos) - Urlaub zwischen
Sandstränden und mykenischen Palästen - Der Peloponnes
ist eine Halbinsel im Süden Griechenlands. Seine Fläche umfasst
15.491 Quadratkilometer und ca. einer Million Einwohner. Die im
Mittelalter gegründete Stadt Tripolis ist der Verwaltungssitz und
war unter venezianischer sowie osmanischer Herrschaft ein bedeutendes
Wirtschaftszentrum. Zu den landschaftlichen Schönheiten des Peloponnes
zählen die fantastische Bergwelt mit dem Taygetos, dem 2400 Meter
hohen Gebirge und die langen feinen Sandstrände an der Westküste.
Seine Besucher sind fasziniert von Spuren der klassischen Antike,
dem warmen Klima und der Sirtaki-Musik die aus den Tavernen klingt.
Mobil auf der Peloponnes-Halbinsel -
Über eine ca. 6,3 Kilometer breite Landenge (Isthmos) ist die Halbinsel
des Peloponnes zu erreichen. Sie war originär eine Insel, wurde
aber durch die Verschiebung der Kontinentalplatte an das griechische
Festland geschoben. Ein Zeuge dieses geologischen Vorgangs ist das
hohe Faltengebirge im Landesinneren. Von der Hauptstadt Athen ist
der Peloponnes in gut drei Stunden Autofahrt zu erreichen. Die Erkundung
dieser wunderschönen Habinsel mit ihren zahlreichen antiken Sehenswürdigkeiten
ist mit einer Pauschalreise oder aber auf eigene Faust mit den örtlichen
Bussen oder dem Fahrrad möglich. Ideale Reisezeit
- In den Monaten Juli bis Mitte September sind die Temperaturen
sehr hoch. Wer es zeitlich einrichten kann, sollte die Reise über
den Peloponnes im Frühjahr oder Herbst unternehmen. Die endlosen
Sandstrände in der Region Finikunda und auch der beliebte Urlaubsort
Tolo laden zum Baden ein. Der Peloponnes wird im Osten von der Ägäis
und im Westen vom Ionischen Meer umgeben.
Sehenswerte Stätten des klassischen Griechenlands - Vom
Fährhafen Patras aus gelangt man durch die Küstenebene und eine
sanft-hügelige Landschaft ins Tal des Alphios, der Wiege des Wettkampfsports.
Die Griechen verbanden mit Olympia Sport und Völkerverständigung.
Im gebirgigen Landesinnern steht der noch gut erhaltene Tempel zu
Ehren des Apoll, erbaut von Iktinos, einem berühmten Architekten
des klassischen Griechenland und Baumeister des Panthenons. Leider
sind vom antiken Sparta und vom alten Korinth nur noch wenige Mauern
übrig geblieben. In der Nähe befindet jedoch Mistra, die zwischen
dem 13. und dem 15 Jahrhundert erbaute byzantinische Hauptstadt
des Peloponnes mit einer fränkischen Burg. Prachtvolle
Architektur in Mykene, Naflion und Ephidauros - Es lohnt
sich in Nafplion (nordöstliche Hafenstadt) die neunhundert Stufen
hinauf zur Palmidi, einer alten venezianischen Festungsanlage, zu
erklimmen. In Ephidauros ist ein antikes Theater mit einer wunderbaren
Akustik zu bewundern. Ephidauros zählte zu den bedeutendsten Kurorten
der Antike und ist heute ein lebhaftes Fischerdorf. Imposant ist
die Burganlage von Mykene, das in der Argos-Ebene zwischen Korinth
und Nafplion liegt. Zu den markantesten Sehenswürdigkeiten zählen
das Löwentor, die Königsgräber und die kyklopischen Mauern (unregelmäßige,
unbearbeitete Steinblöcke mit kleinen Steinen dazwischen). Jahrhunderte
lang bildete Mykene mit der prunkvollen minoischen Hofhaltung den
machtvollen Mittelpunkt der griechischen Welt.
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