Mittelamerika

Urlaub in Mittelamerika – große Vielfalt an Urlaubsalternativen

Mittelamerika wirkt wie eine riesige lang gestreckte Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika. Sie beginnt bei einer Landenge, dem Istmus von Tehuantepec in Mexiko und endet bei Isthmus von Darién, der Grenze von Panama nach Kolumbien in Südamerika. Auch die Westindischen Inseln gehören zu Mittelamerika, mit Ausnahme der Kleinen und Großen Antillen. Sprachgeschichtlich wird das Gebiet Lateinamerika genannt, bekannt ist auch der Begriff Zentralamerika. Die zentralamerikanischen Staaten umfassen die Länder Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Panama und ein Teil Mexikos. Der nördlich des Isthmus von Tehuantepec liegende Teil von Mexiko gehört dagegen zu Nordamerika. Im Westen der Landbrücke befindet sich der Pazifische Ozean, im Osten liegen der Golf von Mexiko und die Karibische See.

Eine Reise nach Belize, die ehemalige britische Kolonie

Das früher als Britisch-Honduras bezeichnete Land liegt im Südosten der Halbinsel Yucatán. Im Norden grenzt es an Mexiko, westlich liegt Guatemala. Das kleine aus Hügeln und Ebenen bestehende Land in Mittelamerika besitzt sehr unterschiedliche Landschaften. Im Norden befindet sich dichter tropischer Hartholzwald, die Küstenregion ist eher sumpfigfeucht mit Mangroven, Zypressen und Ahornbestand. Im Innern steigen die Maya Mountains auf eine Höhe von 1 120 Meter auf. Der Süden ist von Flüssen durchzogen, die in der Karibik enden. Das fruchtbare Land wird hier von Zitrusfrucht- und Bananenplantagen geprägt. Der echte Regenwald beherbergt eine Vielzahl an Farnen, Lianen, Palmen und tropischen Harthölzern. Das Klima ist tropisch mit einer durchschnittlichen Temperatur von 26° Celsius. Die optimale Reisezeit sind die trockneren Monate von November bis Mai. Die karibische Küste durchzieht eine Vielzahl an Korallenriffen, Atollen und Sandbänken. Nach dem Great Barrier Reef liegt hier das zweitgrößte Korallenriff weltweit, ein Dorado für Taucher, Surfer und Schnorchler. Sehenswerte Nationalparks sind der Blue Hole National Park, der Five Blues Lake National Park, der Guanacaste Nationalpark und der Laughing Bird Caye Nationalpark. Besuchen sollte man auch die Maya-Ruinen bei Orange Walk. Nach Belize werden unter anderem auch Pauschalreisen angeboten.

Urlaub im Maya-Land Guatemala

Guatemala liegt eingeschlossen zwischen einer Vielzahl von Staaten. Es liegt im Süden von Yucatán, südostlich liegt Honduras, südlich El Salvador, nördlich Mexiko und im Osten grenzt es an Belize. Das Land in Mittelamerika hat einen schmalen Zugang zur Karibik, im Westen liegt die Pazifikküste. Neben den Küstenregionen weist das Land Savannenwälder, Hochlandgebirge und Nebelwälder auf. Das Gebirge ist überwiegend vulkanischen Ursprungs. Höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Tajumulco mit einer Höhe von 4 220 Metern. Das feuchttropische Klima beträgt im Durchschnitt zwischen 18° und 28° Celsius. Beste Reisezeit sind die trockenen Monate von November bis April. Neben der artenreichen Flora und Fauna gibt es diverse Maya-Stätten zu bewundern wie Tikal, El Mirador, Uaxactún, Yaxjá, Río Azul und Quirigua. Die sehr gut erhaltenen Stätten befinden sich in der Tiefebene von El Petén, die aus Urwald, Sumpf und Trockensavanne besteht. Ausgangspunkt für Trekking-Fans ist meist das schön gelegene Städtchen Flores. Von der an der Karibik liegenden Stadt Lívingston kann man Bootsfahrten nach Punta Gorda in Belize buchen oder Ausflüge nach Playa Blanca machen. Eine Flussfahrt den Río Dulce hoch durch Naturreservate mit vielen Vögeln, vorbei an kleinen Siedlungen, ist ebenfalls empfehlenswert. Der größte Nebelwald des Landes befindet sich in der Nähe des Ortes Cobán. Von hier aus kann man Ausflüge zur Lanquin-Höhle, zum Quetzal Sanctuary und zu den mehrstufigen Cascaden von Semuc Champey buchen.